Google Earth bietet Ihnen eine Plattform, auf der Sie andere Personen über Ihr Anliegen informieren können. Nachdem Sie Ihre KML- oder KMZ-Datei fertiggestellt haben, kommt es darauf an, Ihre Informationen einem breiten Publikum zu präsentieren. In dieser Anleitung lernen Sie, wie Sie auf unterschiedliche Weise Internetnutzern das Auffinden Ihrer KML-Datei erleichtern.
Sie sollten bereits über eine KMZ-Datei verfügen, die im Internet veröffentlicht werden kann. Wie bereits in der Anleitung Content in einer KMZ-Datei verpacken erwähnt, ist es üblich, Content als KMZ-Datei zu veröffentlichen.
Als Erstes müssen Sie sicherstellen, dass Ihr Content öffentlich zugänglich und verständlich benannt ist.
Stellen Sie Ihre Datei ins Web.Falls Sie keine Möglichkeit haben, Ihre KMZ-Datei öffentlich zugänglich zu platzieren, können Sie Google Page Creator verwenden. Mit Google Page Creator können Sie Ihre Webseiten offline erstellen und bearbeiten. Zudem können Sie Ihre Dateien kostenlos hochladen und hosten lassen. Dies gilt nicht nur für Ihre KMZ-Dateien, sondern auch für alle zugehörigen Zielseiten, Bilder, SketchUp-Modelle und andere Dateien, die Sie für die Content-Vermittlung benötigen.
Wenn Sie vorhaben, Content auf Ihrer eigenen Website zu veröffentlichen, prüfen Sie, ob Ihr Provider die Dateiformate KMZ und KML unterstützt. Damit ist gewährleistet, dass Ihr Google Earth-Content automatisch in Google Earth geöffnet wird, wenn Nutzer diesen herunterladen. Nähere Informationen zu diesem Thema finden Sie im KML-Tutorial.
Machen Sie Ihre KMZ-Datei auf Ihrer Website zugänglich.Wie bereits beim Entwickeln der KML-Datei sollten Sie sich auch bei der Gestaltung der Webseite, auf der die KMZ-Datei veröffentlicht werden soll, an bestimmte Grundregeln bezüglich Benutzerfreundlichkeit halten. Dazu gehört Folgendes:
Damit die Werbung für Ihre KMZ-Datei Früchte trägt, sollten Sie eine Analysesoftware für Websites verwenden, mit der Sie die Auswirkung Ihrer Marketingaktivitäten auf Ihr Google Earth-Projekt prüfen können. Vergleichbar mit Spendern, die anhand von entsprechenden Berichten nachvollziehen möchten, in welche Projekte ihre Spenden fließen, sollten auch Sie dafür sorgen, dass Ihre Arbeit mit Google Earth sich so maximal wie möglich auszahlt. Ein Analysetool kann Antworten auf einige Fragen geben:
Es werden eine ganze Reihe von Analyselösungen angeboten. Bei einem kleinen Budget sollten Sie auf eines der kostenlosen Analysetools zurückgreifen. Zu diesen gehört Google Analytics, das kostenlos installiert werden kann und mit dem verschiedene detaillierte Berichte produziert werden können.
Viele der bekannten Open-Source-CMS-Systeme wie Drupal und Plone verfügen über eigene Website-Analysetools, ermöglichen jedoch ebenso die problemlose Integration von Google Analytics.
Wenn Sie alle Dateien ins Internet gestellt haben, müssen Sie dafür sorgen, dass Ihre Content auch in den Suchergebnissen von Google erscheint.
Sie können Ihre KML- oder KMZ-Datei eintragen lassen. Nutzer haben dann verschiedene Möglichkeiten, Ihren Content zu finden. Ihre KML-Dateien werden jetzt in den Google-Suchergebnissen angezeigt und bei den Suchvorgängen in Google Earth werden die Ortsmarken in Ihrer KML-Datei gefunden. Nähere Informationen zu KML-Dateien und Angeboten für die Google-Suche finden Sie in der KML-Referenz.
Senden Sie die URL Ihrer KMZ-Datei an http://www.google.com/addurl. Dazu müssen Sie nur ein kleines Formular wie dieses ausfüllen:
In der Google Earth-Community haben Google Earth-Nutzer bereits eine Plattform für den Austausch von Content. Mit einigen einfachen Schritten können Sie dort Ihren Content beisteuern:
Themenbeispiele mit KML-Dateien von hohem öffentlichem Interesse, die von gemeinnützigen Organisationen oder ehrenamtlich tätigen Personen erstellt wurden. Die Einträge in diesen Themenbeispielen erscheinen zusätzlich auch in der etwas allgemeiner gehaltenen Google Earth KML-Galerie.
Sie können hier Content einreichen, der in die Galerie aufgenommen werden soll. Es können nicht alle Einsendungen berücksichtigt werden. Wir sind jedoch ständig auf der Suche nach neuen Wegen, auf interessante Inhalte aufmerksam zu machen. Bitte beschreiben Sie also so genau wie möglich, worum es in Ihrem Beitrag geht.
Es gibt einige bekannte Blogs mit Hauptschwerpunkt auf Google Earth, die regelmäßig auch interessante Beiträge anderer Nutzer veröffentlichen. Informieren Sie die Betreiber dieser Blogs über Ihr Projekt. Auch wenn diese Blogger vermutlich viele solcher Einsendungen erhalten, besteht doch immerhin die Möglichkeit, dass Ihr Beitrag veröffentlicht wird. Hier einige Beispiele für interessante Blogs:
Haben Sie Fragen zu dieser Anleitung? Möchten Sie uns Feedback geben? Besuchen Sie die Diskussionsgruppe zu Google Earth Outreach. Dort können Sie sich mit anderen Nutzern austauschen.
Weitere Tipps für die Verbreitung Ihrer Inhalte finden Sie in folgender Anleitung: